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Photovoltaik Leasing für Unternehmen.

Finanzierung für Aufdach-Anlagen, Großanlagen und Freiflächen-PV. Sie wählen Anlage und Installateur, KR Leasing zahlt aus und macht den Vertrag. Angebot in der Regel innerhalb eines Werktags.

  • Anlagen von 10 kWp bis 1 MWp und größer
  • Module, Wechselrichter, Speicher und Wallbox finanzierbar
  • Leasingrate planbar aus Stromkostenersparnis bezahlbar
  • Leasingrate als Betriebsausgabe absetzbar
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Photovoltaik Leasing für Gewerbe

Warum gewerbliche Kunden ihre PV-Anlage leasen.

Eine PV-Anlage auf einem mittelgroßen Hallendach kostet schnell sechsstellig. 250 kWp landen je nach Konstellation bei 200.000 bis 350.000 Euro, eine 750-kWp-Anlage zwischen 600.000 und 900.000 Euro. Wer das aus Eigenmitteln stemmt, bindet Kapital für 8 bis 12 Jahre, bis sich die Anlage amortisiert. Leasing bricht diese Investition in eine planbare Monatsrate auf, die in vielen Fällen unter der monatlichen Stromkostenersparnis liegt.

KR Leasing finanziert Photovoltaik-Anlagen für Gewerbekunden. Sie suchen den Installateur Ihrer Wahl, holen ein Angebot ein und reichen es bei uns ein. Wir zahlen den Installateur aus, die Anlage geht als Sicherheit in den Leasingvertrag. Sie betreiben die Anlage, ziehen den Eigenverbrauch und speisen den Überschuss ein. Am Vertragsende steht je nach Vertrag die Übernahme zum Restwert oder eine Anschlusslösung an.

Liquidität schonen

Eigenkapital bleibt für Wachstum, Personal oder Reserven. Keine sechsstellige Einmalinvestition.

Rate aus Cashflow zahlbar

Leasingrate liegt oft unter der monatlichen Stromkostenersparnis. Die Anlage refinanziert sich selbst.

Steuerlich absetzbar

Leasingrate mindert in der Regel als Betriebsausgabe den Gewinn. Bewertung im Einzelfall mit Steuerberater.

Laufzeiten 60 bis 120 Monate

Lange Laufzeiten passen zur 25- bis 30-Jahre-Lebensdauer einer PV-Anlage. Rate bleibt klein.

Herstellerneutral

Q Cells, Trina Solar, JA Solar, JinkoSolar, SMA, Fronius, Huawei, BYD, sonnen, Senec. Sie wählen.

Komplettpaket finanzierbar

Module, Wechselrichter, Montagesystem, Speicher und Wallbox lassen sich in einem Vertrag bündeln.

Anlagenklassen

Welche Photovoltaik-Anlagen wir finanzieren.

Vom Hallendach bis zur Freifläche. Welche Anlagengröße zu Ihrem Betrieb passt, hängt vom Stromverbrauch, der Dachfläche und dem Eigenverbrauchsprofil ab.

Aufdach-Anlagen 10 bis 100 kWp

Klassische Gewerbeanlage auf Hallendach, Werkstatt, Bürogebäude oder Verwaltungsbau. Eigenverbrauchsquoten oft 60 bis 80 Prozent. Investition 12.000 bis 100.000 Euro.

Mittlere Anlagen 100 bis 750 kWp

Großhallen in Industrie, Logistik und Landwirtschaft. EEG-Vergütung gilt anteilig, Eigenverbrauch dominiert. Investition 80.000 bis 600.000 Euro.

Großanlagen ab 750 kWp

Logistikzentren, große Produktionsstandorte, gewerbliche Freiflächen. Ab 1 MWp greift die Direktvermarktungspflicht. Investition ab 600.000 Euro.

Freiflächen-PV

Auf Konversionsflächen, Randstreifen entlang Autobahn und Bahn, Agri-PV auf landwirtschaftlichen Flächen. Eigene Genehmigungs- und Vergütungslogik.

PV mit Speicher

Batteriespeicher von 10 kWh bis mehreren Hundert kWh. Hebt Eigenverbrauchsquote auf 70 bis 90 Prozent. BYD, sonnen, Senec, Tesla Powerwall.

PV plus Wallbox-Lasteinheit

Anlage plus Lademanagement und Wallbox-Park für E-Fuhrpark. Sinnvoll für Logistik, Autohäuser, Werkstätten mit eigener E-Flotte.

Komponenten

Was bei einer PV-Finanzierung mit ins Paket kann.

KR Leasing finanziert nicht nur Module, sondern das komplette Anlagenpaket. Die wichtigsten Bausteine im Überblick.

Module

Q Cells, Trina Solar, JA Solar, JinkoSolar, Meyer Burger, Solarwatt. Mono- oder bifaziale Glas-Glas-Module mit 25 bis 30 Jahren Leistungsgarantie.

Wechselrichter

SMA Sunny Tripower, Fronius Symo, Huawei SUN2000, Kostal Plenticore, GoodWe. String- oder Hybrid-Wechselrichter, je nach Anlagenkonzept.

Batteriespeicher

BYD Battery-Box Premium, sonnenBatterie, Senec.Home, Tesla Powerwall, Huawei LUNA. Kapazität nach Eigenverbrauchsprofil.

Montagesystem

Schletter, K2 Systems, Aerocompact für Trapezblech, Sandwichdach, Bitumen, Ziegel oder Flachdach mit Aufständerung.

Wallbox & Lademanagement

ABL, KEBA, Mennekes, Heidelberg, go-e. Lastmanagement und Anbindung an die PV-Anlage für gewerbliche E-Flotten.

Monitoring & Energiemanagement

SMA Sunny Portal, Solar-Log, Fronius Solar.web, Loxone. Auswertung Erzeugung, Verbrauch, Eigenverbrauchsquote in Echtzeit.

Indikative Raten

Was kostet eine PV-Anlage im Leasing?

Die Tabelle zeigt typische Größenordnungen für Aufdach-Anlagen ohne Speicher. Reale Raten hängen von Bonität, Restwert, Standort, Komponenten und Dachsituation ab.

AnlageInvestitionLaufzeitRate netto
30 kWp Aufdachca. 30.000 – 45.000 €84 Monateca. 380 – 540 € / Monat
100 kWp Aufdachca. 90.000 – 130.000 €84 Monateca. 1.150 – 1.620 € / Monat
250 kWp Aufdachca. 200.000 – 350.000 €96 Monateca. 2.250 – 3.900 € / Monat
500 kWp Aufdachca. 400.000 – 650.000 €108 Monateca. 4.000 – 6.450 € / Monat
1 MWp Großanlageca. 800.000 – 1.200.000 €120 Monateca. 7.300 – 10.900 € / Monat

Unverbindliche, indikative Werte. Es handelt sich um kein verbindliches Angebot. Reale Raten hängen von Bonität, Restwert, Komponenten, Dachsituation und Eigenverbrauchsprofil ab. Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Wirtschaftlichkeit

Wann sich PV im Leasing rechnet.

Eine 100-kWp-Aufdach-Anlage erzeugt in Deutschland je nach Standort und Ausrichtung 90.000 bis 110.000 kWh Strom pro Jahr. Bei einem gewerblichen Stromtarif von 28 bis 35 Cent pro kWh und einer Eigenverbrauchsquote von 70 Prozent ergibt das eine jährliche Stromkostenersparnis zwischen 17.000 und 27.000 Euro. Hinzu kommt die Einspeisevergütung für den Überschuss nach EEG, derzeit rund 6 bis 8 Cent pro kWh für Anlagen über 40 kWp.

Die monatliche Leasingrate für eine 100-kWp-Anlage liegt bei 84 Monaten Laufzeit oft zwischen 1.150 und 1.620 Euro netto. Das macht jährlich 13.800 bis 19.440 Euro. Ergebnis: Die Stromkostenersparnis übersteigt die Leasingrate in vielen Konstellationen, die Anlage refinanziert sich aus dem laufenden Cashflow.

Wer mit Speicher rechnet, hebt die Eigenverbrauchsquote auf 80 bis 90 Prozent. Die zusätzliche Investition für einen 50-kWh-Speicher liegt bei 25.000 bis 40.000 Euro, die Mehrrate bei rund 300 bis 480 Euro im Monat. Die Mehreinsparung durch höheren Eigenverbrauch beträgt typischerweise 200 bis 400 Euro im Monat. Speicher rechnen sich, wenn Lastprofil und Verbrauch in den Abendstunden hoch sind.

Indikative Rechnung zur Orientierung. Reale Wirtschaftlichkeit hängt von Standort, Ausrichtung, Eigenverbrauchsprofil, Strompreisentwicklung und Vergütungsstand ab. Beträge schwanken marktabhängig, Angaben ohne Gewähr.

Vergleich

Leasing, Mietkauf oder Kauf bei PV?

Drei Varianten, drei Logiken. Welche passt, hängt von Bilanzstrategie, Steuersituation und Förderwunsch ab.

Kauf

  • Hohe Einmalinvestition, sechsstellig bis siebenstellig
  • AfA über 20 Jahre, § 7g Sonderabschreibung möglich
  • KfW-Programm 270 als Zuschuss-Kredit kombinierbar
  • Anlage geht ins Anlagevermögen, Bilanz wird verlängert
  • Volles Restwertrisiko und Wartungsaufwand beim Unternehmen

Leasing

  • Keine Einmalzahlung, planbare Monatsrate
  • Rate ist in der Regel als Betriebsausgabe abziehbar
  • Operating-Leasing nicht aktivierungspflichtig
  • Lange Laufzeiten 60 bis 120 Monate möglich
  • KfW-Programm 270 in Kombination mit Leasing meist nicht möglich, da KfW Eigentum verlangt. Im Einzelfall prüfen

Mietkauf

  • Anlage wird beim Kunden bilanziert, AfA möglich
  • Eigentum geht nach letzter Rate automatisch über
  • KfW 270 ist mit Mietkauf in der Regel kombinierbar
  • § 7g Sonderabschreibung nutzbar
  • Höhere Rate als Leasing, dafür Eigentumsperspektive

Wer KfW-Förderung nutzen will und die Anlage bilanzieren möchte, ist mit Mietkauf oft besser bedient. Wer Liquidität schont und off-Bilanz-Effekte sucht, fährt mit Leasing leichter.

Die KfW-Förderfähigkeit hängt vom konkreten Programm und Vertragstyp ab und sollte für jeden Einzelfall vorab geklärt werden. Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine Steuerberatung. Maßgeblich ist die jeweils aktuelle Rechtslage; die Bewertung im Einzelfall sollte mit dem Steuerberater erfolgen.

Auch interessant: Fahrzeug-Mietkauf, IT- und Büroleasing oder Leasing-Übersicht.

Steuer und Bilanz

Wie sich PV-Leasing steuerlich auswirkt.

Bei gewerblichen PV-Anlagen gelten andere Regeln als bei privaten Aufdach-Anlagen. Die wichtigsten Punkte für Unternehmen.

Leasingrate als Betriebsausgabe

Die monatliche Rate mindert in der Regel den Gewinn in voller Höhe, sofern der Vertrag steuerlich als Operating-Leasing einzuordnen ist.

19 % Mehrwertsteuer bei Gewerbe

Die 0-%-Regelung gilt nur für Privatpersonen mit Anlagen bis 30 kWp auf Wohngebäuden. Bei gewerblichen Anlagen fällt regulär 19 % MwSt an, die als Vorsteuer abziehbar ist.

§ 7g Investitionsabzugsbetrag

Beim Kauf möglich: bis zu 50 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten vorab als IAB abziehen, plus 20 % Sonderabschreibung im Anschaffungsjahr. Beim Leasing entfällt der IAB, dafür ist die Rate in voller Höhe Betriebsausgabe.

Keine Aktivierung in der Bilanz

Bei Operating-Leasing steht die Anlage nicht im Anlagevermögen. Das schont Eigenkapitalquote und Bilanzkennzahlen, was bei Bonitätsbewertungen relevant ist.

Stromsteuer und Eigenverbrauch

Stromsteuer fällt bei reinem Eigenverbrauch unter bestimmten Bedingungen nicht an. Erlöse aus Einspeisung sind umsatzsteuerpflichtig und ertragsteuerpflichtig.

Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine Steuerberatung. Maßgeblich ist die jeweils aktuelle Rechtslage; die Bewertung im Einzelfall sollte mit dem Steuerberater erfolgen. Alle Angaben ohne Gewähr.

Selbstständige finden ergänzende Hinweise unter Gewerbeleasing für Selbstständige und Leasing für Freiberufler.

Zielgruppen

Wer profitiert besonders von PV-Leasing.

Wenig Dachfläche bedeutet wenig Hebel, viel Dachfläche bedeutet viel Hebel. Diese Branchen passen besonders gut.

Industrie und Mittelstand

Produktionshallen mit großen Dachflächen, hoher Tagesstromverbrauch durch Maschinen. Eigenverbrauchsquoten von 80 Prozent und mehr realistisch.

Logistik und Lager

Logistikzentren mit Hallenflächen ab 5.000 m². Hoher Strombedarf durch Kühlung, Förderbänder, Beleuchtung. Ideale Lastprofile für PV.

Landwirtschaft

Stalldächer, Maschinenhallen, Reithallen. Tagverbrauch durch Melktechnik, Lüftung, Trocknung. Crosslinks zu Schlepperleasing möglich.

Autohäuser und Werkstätten

Showroom-Dächer, Werkstatthallen, Waschstraßen. PV plus Wallbox-Park für E-Fahrzeug-Vorführung und Kundenladen sinnvoll.

Bürogebäude und Handel

Verwaltungsbauten, Discountermärkte, Fachhandel. Tagverbrauch durch Klimatisierung, Beleuchtung, IT. Eigenverbrauchsquoten meist 50 bis 70 Prozent.

Hotel und Gastronomie

Saisonbetrieb mit hohem Strombedarf in Sommermonaten passt zur PV-Erzeugung. Küche, Klima, Pool und Wellness als Hauptverbraucher.

Crosslinks: E-Auto Leasing · Transporter Leasing · IT- und Büroleasing · Gewerbeleasing für Selbstständige

So funktioniert es

In 4 Schritten zur PV-Finanzierung.

01

Installateur und Angebot wählen

Sie holen ein Angebot bei einem Solarteur Ihrer Wahl ein. Inhalt: Anlagenleistung in kWp, Module, Wechselrichter, Speicher (falls vorhanden), Montagekonzept, Investitionssumme.

02

Anfrage einreichen

Schicken Sie uns das Angebot plus eine kurze Angabe zum Unternehmen (Rechtsform, Branche, Bestehensdauer). Bei größeren Anlagen die letzten BWA oder den Jahresabschluss.

03

Angebot erhalten

Wir prüfen die Anfrage, kalkulieren Restwert und Rate und senden ein transparentes Leasing- oder Mietkaufangebot. In der Regel innerhalb eines Werktags.

04

Anlage bauen lassen

Nach Vertragsabschluss zahlen wir den Installateur aus, die Anlage wird montiert und in Betrieb genommen. Sie betreiben sie und nutzen Eigenverbrauch plus Einspeisung.

PV im Detail

Was eine gewerbliche PV-Anlage technisch und wirtschaftlich auszeichnet.

Eine PV-Anlage hat eine technische Lebensdauer von 25 bis 30 Jahren. Module verlieren über die Laufzeit linear etwa 0,4 bis 0,5 Prozent Leistung pro Jahr, gute Glas-Glas-Module liegen bei 80 bis 85 Prozent Restleistung nach 30 Jahren. Wechselrichter sind die kürzere Komponente, hier ist nach 12 bis 15 Jahren ein Tausch realistisch und in der Wartungsplanung einzurechnen.

Der Eigenverbrauchsanteil ist der entscheidende Hebel für die Wirtschaftlichkeit. Jede selbst verbrauchte Kilowattstunde spart den vollen Gewerbestromtarif von 28 bis 35 Cent. Jede eingespeiste kWh bringt nur die EEG-Vergütung von 6 bis 8 Cent für Anlagen über 40 kWp. Speicher und intelligentes Lastmanagement verschieben die Bilanz Richtung Eigenverbrauch.

Ab 100 kWp greifen besondere Pflichten: anteilige EEG-Umlage auf den Eigenverbrauch wurde 2022 abgeschafft, was die Wirtschaftlichkeit gewerblicher Anlagen deutlich verbessert hat. Über 1 MWp besteht Direktvermarktungspflicht, der Strom wird dann nicht über die Einspeisevergütung, sondern über den Marktwert plus Marktprämie abgerechnet.

Restwertrisiko trifft beim Leasing den Leasingnehmer. KR Leasing kalkuliert Restwerte konservativ unter Berücksichtigung der Modul-Degradation, der erwarteten Komponenten-Tauschkosten und des Sekundärmarktes für gebrauchte PV-Anlagen. Anlagen mit hochwertigen Komponenten und guter Dokumentation haben am Vertragsende deutlich bessere Übernahmekonditionen.

Mietkauf als Alternative bei KfW-Plänen.

Sie wollen die Anlage selbst bilanzieren, KfW 270 nutzen oder § 7g Sonderabschreibung anwenden? Beim Mietkauf geht das Eigentum nach der letzten Rate automatisch auf Sie über und die KfW-Kombination ist in der Regel möglich. Wir beraten, welche Variante zu Bilanz, Steuer und Förderwunsch passt.

Mehr zum Mietkauf

Photovoltaik Leasing: auf den Punkt.

KR Leasing finanziert Photovoltaik-Anlagen für Gewerbekunden vom Aufdach bis zur Großanlage. Sie wählen den Installateur, wir machen den Vertrag. Lange Laufzeiten, planbare Rate, steuerlich absetzbar.

FAQ

Häufige Fragen.

Indikative Werte für Aufdach-Anlagen ohne Speicher: 30 kWp liegen bei 84 Monaten Laufzeit oft zwischen 380 und 540 Euro netto, 100 kWp zwischen 1.150 und 1.620 Euro, 250 kWp bei 96 Monaten zwischen 2.250 und 3.900 Euro, 500 kWp bei 108 Monaten zwischen 4.000 und 6.450 Euro, 1 MWp bei 120 Monaten zwischen 7.300 und 10.900 Euro. Reale Raten hängen von Bonität, Restwert, Komponenten und Dachsituation ab. Indikative Werte, Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Von 10 kWp Aufdach bis zu Großanlagen über 1 MWp. Im gewerblichen Umfeld liegen die häufigsten Anfragen zwischen 30 und 750 kWp. Auch Freiflächen-PV und Agri-PV sind finanzierbar, hier kommen Genehmigungs- und Vergütungsthemen dazu, die wir im Angebot berücksichtigen.

Das komplette Anlagenpaket: Module, Wechselrichter, Montagesystem, Batteriespeicher, Wallbox, Lademanagement, Monitoring. Sie wählen die Hersteller (Q Cells, Trina Solar, JA Solar, JinkoSolar, SMA, Fronius, Huawei, BYD, sonnen, Senec, Tesla Powerwall), wir finanzieren das Paket. Reine Software- oder Wartungsverträge sind kein Leasing-Anwendungsfall.

Typisch 60 bis 120 Monate, also 5 bis 10 Jahre. Lange Laufzeiten passen zur 25- bis 30-jährigen Lebensdauer einer PV-Anlage und halten die Monatsrate klein. Kürzere Laufzeiten erhöhen die Rate, geben aber Flexibilität für eine Anschlussfinanzierung.

Beide Wege haben ihre Berechtigung. Leasing schont Liquidität und Bilanz, die Rate ist als Betriebsausgabe abziehbar. Kauf nutzt § 7g Sonderabschreibung und KfW 270, bindet aber sechsstelliges Kapital für 8 bis 12 Jahre, bis sich die Anlage amortisiert. Wer KfW-Förderung kombinieren möchte, kommt häufig über Mietkauf, da KfW Eigentum verlangt. Bewertung im Einzelfall mit Steuerberater. Indikative Aussage, ohne Gewähr.

In der Regel nicht, weil das KfW-Programm Erneuerbare Energien Standard 270 das wirtschaftliche Eigentum beim Antragsteller voraussetzt. Beim klassischen Operating-Leasing bleibt das Eigentum bei der Leasinggesellschaft. Mit Mietkauf, bei dem das Eigentum nach der letzten Rate übergeht, ist eine KfW-Kombination meist möglich. Den konkreten Förderpfad klären wir vor Vertragsabschluss individuell mit Ihrer Hausbank.

Die Leasingrate mindert in der Regel als Betriebsausgabe den Gewinn, sofern der Vertrag steuerlich als Operating-Leasing einzuordnen ist. Vorsteuerabzugsberechtigte Unternehmen können die Vorsteuer aus der Rate erstatten lassen. Bei Mietkauf erfolgt die Aktivierung beim Kunden mit AfA über 20 Jahre. Die 0-%-Mehrwertsteuer auf PV gilt nur für Privatpersonen bis 30 kWp auf Wohngebäuden, nicht für Gewerbe. Diese Angaben dienen der Orientierung und ersetzen keine Steuerberatung. Maßgeblich ist die jeweils aktuelle Rechtslage; die Bewertung im Einzelfall sollte mit dem Steuerberater erfolgen. Alle Angaben ohne Gewähr.

Sie. KR Leasing finanziert die Anlage, beschafft sie aber nicht. Sie suchen einen Solarteur Ihrer Wahl und holen ein Angebot ein. Wir prüfen das Angebot, machen den Leasingvertrag und zahlen den Installateur nach Inbetriebnahme aus.

Beim Restwertleasing wird ein vereinbarter Restwert gezahlt: Sie übernehmen die Anlage zum Restwert oder geben sie zurück. Bei einer 25- bis 30-jährigen Lebensdauer und einer Vertragslaufzeit von 8 bis 10 Jahren ist die Übernahme der Standardfall. Beim Mietkauf geht das Eigentum nach der letzten Rate automatisch auf Sie über.

Beim Restwertleasing trägt der Leasingnehmer das Restwertrisiko. KR Leasing kalkuliert Restwerte konservativ unter Berücksichtigung der erwartbaren Modul-Degradation und der Komponenten-Tauschzyklen (Wechselrichter typisch nach 12 bis 15 Jahren). Anlagen mit hochwertigen Glas-Glas-Modulen und sauberer Dokumentation haben am Vertragsende deutlich bessere Übernahmekonditionen.

KfW 270 Erneuerbare Energien Standard als Förderkredit (siehe Frage zur KfW-Kombination), regional teilweise Zuschüsse über Landesprogramme (z. B. Bayern, NRW, BW). Steuerlich: § 7g Investitionsabzugsbetrag (bis 50 % der voraussichtlichen Anschaffungskosten) und 20 % Sonderabschreibung im Anschaffungsjahr beim Kauf oder Mietkauf. Der konkrete Förderstand und die Kombinationsmöglichkeiten ändern sich laufend; vor Vertragsabschluss mit Steuerberater und Hausbank prüfen.

Bei aktuellen Strom- und Vergütungspreisen amortisieren sich gewerbliche Aufdach-Anlagen in der Regel in 8 bis 12 Jahren. Mit Speicher kann sich der Zeitraum auf 10 bis 14 Jahre verlängern, dafür steigt die Eigenverbrauchsquote deutlich. Beim Leasing ist die Frage der Amortisation entkoppelt von der Investition, weil die Rate planbar aus der Stromkostenersparnis bezahlbar ist. Indikative Werte, Irrtümer und Änderungen vorbehalten.

Sie brauchen einen Gewerbeschein, eine Steuernummer und eine Bonität, die zum Investitionsvolumen passt. Bei Anlagen über 250.000 Euro üblicherweise BWA und Jahresabschluss der letzten zwei Jahre. Junge Unternehmen unter zwei Jahren bekommen kleinere Volumen ohne Bürgschaft, größere Volumen können eine Geschäftsführer-Bürgschaft erfordern.

Sale-and-lease-back ist in einzelnen Konstellationen möglich, also Verkauf einer bereits gebauten Anlage an KR Leasing und gleichzeitige Anmietung. Das schafft kurzfristig Liquidität und schiebt die Anlage off-Bilanz. Voraussetzung: dokumentierter technischer Zustand, ordentliche Inbetriebnahme-Protokolle, klare Eigentumsverhältnisse. Im Einzelfall prüfen.

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